Vera Werdes und Gerd Neu besuchten die Abschlussveranstaltung der mobilen Digitalwerkstatt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die mobile Digitalwerkstatt für Grundschülerinnen und Grundschüler der 3. und 4. Klasse war vom 11.-15. März 2019 zu Gast an der Katholischen Grundschule in Bensberg. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung am 15. März zeigten die Schülerinnen und Schüler, was sie alles selbst digital erarbeitet haben. Es wurden Powerpoint-Vorträge gehalten, Videos vorgespielt, E-Books erstellt, mit dem Mini-Computer Calliope programmiert und vieles mehr.

„Wir freuen uns sehr, dass die Kinder so viel Spaß am digitalen Lernen haben. Besonders gefreut hat uns, dass auch die Mini-Computer (siehe Foto unten links), die wir zusammen mit der CDU im vergangenen Dezember beantragt haben, schon so regen Einsatz an der Katholischen Grundschule finden. Sie hatte sich als Pilotschule für die Mini-Computer gemeldet“, so der Schulausschussvorsitzende Gerd Neu und die sachkundige Bürgerin des Schulausschusses Vera Werdes.

So viele Besucherinnen und Besucher – darunter auch wieder viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten – wie noch nie waren zum Empfang anlässlich des Weltfrauentages 2019 des Gladbacher Frauenbündnisses Finte in der Villa Zanders gekommen.

Michaela Fahner, die langjährige Gleichstellungsbeaufgtragte der Stadt Bergisch Gladbach

Dies war auch der guten Organisation der städtischen Frauenbeauftragten Michaela Fahner geschuldet, die dies zum letzten Mal getan hat. Dieses Jahr beginnt nämlich die passive Phase ihrer Altersteilzeit. Die Veranstaltung wurde deshalb auch von vielen dazu genutzt, um sich bei Michaela Fahner für ihre tolle Arbeit zu bedanken.

„Keine Gewalt gegen Frauen“ war das Thema des diesjährigen Frauentages. Wie die Lage diesbezüglich in unserer Stadt aussieht, erläuterte Conny Wagner-Kokobas, eine Mitarbeiterin im Gladbacher Frauenhaus des Vereins Frauen helfen Frauen im Interview mit der Sozialdemokratin Michaela Fahner.

 

Die musikalische Note brachten die vielen Frauen des Chors „Pink Pömps“ ein. Besonders ihr Lied „In jeder Frau steckt ein kleines Stückchen Hefe“ wurde bejubelt. Die Stadtführerin Petra Bohlig trug anlässlich des 180. Geburtstages von Maria Zanders ein Gedicht von ihr über das Baby Margarete vor.

 

 

 

 

v.l. Vera Werdes, Brigitte Holz-Schöttler und Ute Stauer

Unsere Stadträtin und Vorsitzende der Gladbacher sozialdemokratischen Frauen Ute Stauer hielt eine kritische, aber auch humorvolle Rede zu den altmodischen Rollenbildern, die leider auch im 21. Jahrhundert noch – viel zu oft – vorkommen.

Hier ihre Rede im Wortlaut:

„Heute, anlässlich des weltweit gefeierten Frauentags, feiert eine ganz besondere Frau den 60. Geburtstag:  Barbara Millicent Roberts.

Wie, Sie kennen Barbara Millicent Roberts nicht?

Diese Frauenrechtlerin kennen Sie nicht?

Ganz richtig: Als Kämpferin für die Rechte ihrer Geschlechtsgenossinnen können Sie sie nicht kennengelernt haben.

Es ist nämlich Barbie – die Puppe.

Jedes Mädchen in Deutschland soll durchschnittlich sieben Barbies besitzen.

Wussten Sie, dass bei der Übertragung ihrer Körpermaße auf einen weiblichen Menschen, dieser nicht lebensfähig wäre? Sein Unterleib hätte nicht genug Platz für alle Organe.

Ebenso bemerkenswert: Barbie ist bis heute eine berufstätige Frau ohne Mann und Kinder, dafür mit eigenem Haus und Auto.

Warum ich an diese Frau in aller Öffentlichkeit gedenke, werden Sie sich fragen.

Ganz einfach: Das Rollenbild von einer Frau aus den 1960er Jahren ist bis heute in Kinderzimmern präsent.

Ute Stauer, Stadträtin und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, spricht beim Empfang zum Weltfrauentag 2019.

Gleichstellungsbeauftragte wie Michaela Fahner müssen immer noch gegen die damit verbundenen Stereotype wie die Unvereinbarkeit von Familie von Beruf ankämpfen.

So mancher Arbeitgeber betrachtet eine Frau im gebärfähigen Alter, trotz hoher Qualifikation, in erster Linie als betriebswirtschaftliches Risiko, da droht schließlich noch die Elternzeit uvm.

Auch in Zeiten des Fachkräftemangels eine durchaus verbreitete Überlegung…

So hat Michaela Fahner auch eine ebenso eindrucksvolle wie humorige Veranstaltung ins Bensberger Rathaus holen können, die „Rosa-Hellblau Falle“, die uns nachhaltig vor Augen geführt hat, wie von klein auf Rollenbilder geschaffen und verfestigt werden, gegen die wir Frauen kämpfen müssen. Nach der Phase, für Spielzeug geschlechtsneutral zu werben, hat wieder eine Geschlechtertrennung im Kinderzimmer  stattgefunden: Mädchen als Feen und Prinzessinnen, Jungs erobern als Ritter und Abenteurer die Welt.

Die bekannte Schauspielerin Maria Furtwängler stellte neulich die Frage, ob Künstliche Intelligenz tatsächlich zu mehr Vielfalt führe oder am Ende doch eher dazu, dass Geschlechterstereotype zementiert würden. Denn schließlich sind Sprachassistenten wie Siri, Alexa und Cortana weiblich. So bezeichnete ein dänischer Sprachforscher sie auch als die digitalen Dienstmägde unserer Zeit.

Weibliche Stimmen würden als angenehmer, freundlicher und ruhiger empfunden.

Da auch Kinder mit dieser neuen Technik zunehmend in Berührung kommen, können wir alle hier uns unschwer ausmalen, wie sich diese Rollenbilder auf die nachwachsende Generation auswirken.

Diese wenigen Beispiele machen stellvertretend deutlich, wie wertvoll Michaela Fahners Aufgabe war, als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt in dieser Gesellschaft bewusst zu machen und dafür zu sensibilisieren, wo Hindernisse in den Köpfen abgebaut werden müssen.“

v.l. Dagmar und Rolf Ibe, Claudia Seydholdt, Robert und Berit Winkels

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

v.l. Vera Werdes und Irmgard Noppe-Marx

Ein starkes Signal für den Erhalt der Stichwahl bei der Wahl von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern bzw. Landrätinnen und Landräten hat der Rat der Stadt Bergisch Gladbach an die Landesregierung von CDU und FDP nach Düsseldorf gesendet.

Die SPD-Fraktion Bergisch Gladbach hatte die Resolution „Für den Erhalt der Stichwahl – kein Sonderweg für NRW!“ an die NRW-Landesregierung auf die Tagesordnung des Rates am 12. März 2019 setzen lassen.

Bürgermeister und CDU sind damit gescheitert, diese Resolution von der Tagesordnung nehmen zu lassen. Nur die CDU stimmte dafür. Die Ratsmitglieder von SPD, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, FDP, Linke, mitterechts, Bürgerpartei GL und das Einzelratsmitglied Tomás M. Santillán stimmten geschlossen für die Resolution.

Mit dieser fordert der Rat der Stadt Bergisch Gladbach die Landesregierung nun dazu auf, auf die geplante Änderung des Kommunalwahlgesetzes zur Abschaffung der Stichwahl der Hauptverwaltungsbeamtinnen und -beamten zu verzichten und die Stichwahl beizubehalten.

Klaus Waldschmidt, Fraktionsvorsitzender
Klaus W. Waldschmidt

„Die Stichwahl hat sich als Instrument der Demokratie bewährt. Alle Bundesländer verfügen über ein Stichwahlsystem für die Wahl der Hauptverwaltungsbeamtinnen und -beamten. NRW darf hier keinen Sonderweg gehen! Die Stichwahl sichert den Stimmwert der Bürgerinnen und Bürger, die sich im ersten Wahlgang für eine unterlegene Kandidatin bzw. einen unterlegenen Kandidaten ausgesprochen haben, indem diese sich erneut zwischen den beiden stärksten Bewerberinnen bzw. Bewerbern des ersten Wahlgangs entscheiden können. Die finanziellen Mittel für die Stichwahl sind deshalb eine gute Investition in die Demokratie“, bekräftigt Klaus W. Waldschmidt, Vorsitzender der SPD-Fraktion Bergisch Gladbach.

 

Sozialdemokrat*innen besuchen die Käthe Kollwitz Ausstellung Zeitenwende(n)

Am 27.2.2019 besuchte eine Reihe von Mitgliedern des SPD Ortsvereins Bergisch Gladbach auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft Innenstadt die Sonderausstellung „Käthe-Kollwitz – Zeitenwende(n)“ in Köln.

Frau Schubert vom Käthe-Kollwitz-Museum hat in einer bemerkenswert lebhaften Führung den Teilnehmern das Oeuvre der mit der Sozialdemokratie verbundenen Künstlerin sehr fundiert näher gebracht.

Käthe-Kollwitz hat bereits am Ende des 19. Jahrhunderts sehr eindrucksvoll die schwierige Lebenssituation prekär Beschäftigter im Zyklus „Ein Weberaufstand“ dargestellt und etwas später das Thema der damals illegalen Abtreibung aufgegriffen. Mit Beginn des 1. Weltkrieges und dem schmerzlichen Verlust ihres ältesten Sohne hat sie in Bildern und Plastiken die Schmerzen von Soldatentod und Krieg in beeindruckender Weise umgesetzt.

Dies sind alles Themen, die auch heute noch ganz aktuell sind. Wir sehen aber auch, wie wichtig es ist den Frieden zu erhalten und uns weiterhin für die Gleichberechtigung der Frauen und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen prekär Beschäftigter einzusetzen.

Käthe Kollwitz hat ebenfalls an den vor 100 Jahren erfolgten Mord an Karl Liebknecht in ausdrucksstarken Holzschnitten erinnert.

Die Führung hat die Teilnehmer so beeindruckt, dass der Wunsch aufkam, sich in Zukunft noch intensiver mit dem Schaffen dieser Künstlerin zu beschäftigen.

 

Frank Stein im Interview mit Dieter Röseler

„Alles ist politisch.“ – In der 7. Folge des Podcasts „Die Besten im Westen – Im Osten nur Kosten?” wird unserer Kämmerer Frank Stein von Dieter Röseler interviewt.
Er erzählt beispielweise, warum er nach Bergisch Gladbach gekommen ist und seit wann er ein leidenschaftlicher Fan von Fortuna Köln ist.
Die Hörinnen und Hörer erfahren, was er als Alleinherrscher der Stadt durchsetzen würde und vieles mehr.

Hier geht es zum Audio-Interview.

Wer kümmert sich um die Kinder und Jugendlichen unserer Stadt, wenn sie in Notsituationen geraten und keine angemessene Hilfe von ihrer Familie erwarten können? Sie werden in der Jugendhilfestation Stiftung Scheurer in Bensberg aufgefangen. Seit 2014 finden Mädchen und Jungen von 12 bis 18 Jahren hier einen geschützten Platz mit fachlicher und intensiver Betreuung. Genauer gesagt gibt es eine 24-Stunden-Betreuung an 365 Tagen im Jahr für 12 junge Menschen, hinzu kommt ein Notbett. Inobhutnahme nennt man das im Fachjargon der Jugendhilfe. Träger dieser Einrichtung ist die GL Service gGmbH.

Es geht um Kinder und Jugendliche, die beispielsweise Traumata oder Missbrauch erlitten haben, die verwahrlost sind oder die ihre Eltern verloren haben.

v.l. Vera Werdes, Brigitte Holz-Schöttler, Marcel Kreutz, Sabine Hellwig, Diedra Nejady, Jochen Witting, Marta Bähner-Sarembe, Frank Stein, Sarah Bähner, Ute Stauer und Nikolaus Kleine

 

Die meisten Mädchen und Jungen bleiben nur vorübergehend in der Einrichtung. In dieser Zeit geht es schwerpunktmäßig darum, zu klären, wo das Kind bzw. die/der Jugendliche entwicklungsmäßig steht, was sie/er für eine bessere Zukunft braucht und wie es gelingt, den bisherigen Kreislauf zu durchbrechen.
„Aufgrund unseres kurzfristigen Angebotes mit einer Verweildauer von 3 bis 6 Monaten, wollen wir es den Heranwachsenden so leicht wie möglich machen, unsere Jugendhilfestation in Richtung einer anderen Wohnform, wieder verlassen zu können. Daher sind eine professionelle Nähe und Distanz zu den Jugendlichen sehr wichtig. Demzufolge liegt der Schwerpunkt eher im Aufbau einer Arbeitsbeziehung, als dass wir Beziehungsarbeit leisten“, erläutert Jochen Witting, Leiter der Stiftung Scheurer.

Rund 70 Prozent der Mädchen und Jungen gehen anschließend in eine Folgeeinrichtung, der Rest geht zurück zur Familie.

„Eine unbezahlbare Aufgabe leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung Scheurer für unsere Gesellschaft. Hier finden junge Menschen in Not einen sicheren Zufluchtsort“, betont Brigitte Holz-Schöttler. Sie ist stellvertretende Vorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Bergisch Gladbach, selbst freiberufliche Pädagogin und kennt die vorbildliche Arbeit der Stiftung seit Jahren. Deshalb hatte sie den Besuch des Arbeitskreises für Soziales, Wohnungswesen, Demografie und Gleichstellung von Frau und Mann ihrer Fraktion initiiert. Gemeinsam mit dem städtischen Dezernenten für Jugend und Soziales Frank Stein und der Fachbereichsleiterin für Jugend und Soziales Sabine Hellwig trafen sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten mit dem Leiter der Stiftung Scheurer Jochen Witting und seiner Stellvertreterin Diedra Nejady vor Ort zum Austausch und zur Besichtigung der Einrichtung.

Christina Frey, Klaus Landen und Eddi Stoffel nehmen die Spenden von Vera Werdes und Sascha Keimer im Auftrag der SPD Bergisch Gladbach entgegen.

Das unscheinbare Haus an der Broicher Straße in Bensberg fällt kaum auf. Außer, dass sehr viel Kinderspielzeug zu sehen ist. „Viele unsere Nachbarn wusste lange Zeit gar nicht, dass hier ein Kinderheim ist. Da einige unserer Mitarbeiterinnen draußen vor der Tür rauchen, dachten manche, hier wäre ein Frauenhaus“, berichtet Klaus Landen, Leiter des heilpädagogischen Kinderheims, bei der Spendenübergabe.

Wir freuen uns sehr, dass wir den Jungen und Mädchen eine kleine Freude machen können“, betont Vera Werdes, die stellvertretende Vorsitzende der SPD Bergisch Gladbach. Gespendet haben die Sozialdemokrat*innen auf der vergangenen Weihnachtsfeier insgesamt 835 Euro für zwei lokale karitative Projekte. Davon ging die eine Hälfte an das Heilpädagogische Kinderheim und die andere Hälfte an die Willkommensinitiative Refrath/Frankenforst, die auch die Unterkunft für Geflüchtete in Lückerath ehrenamtlich betreut.


In der Bensberger Einrichtung leben rund 12 Kinder zwischen 5 und 14 Jahren und werden dort rund um die Uhr betreut. Die Arbeit der Angestellten ist vielfältig und bedarf auch einem sehr guten Fingerspitzengefühl. Dabei habe sich die Arbeit von einer reinen psychologischen Betreuung hin zu einem ganzheitlichen Betreuungsangebot gewandelt.
„Wir sind mehr Coaches der Kinder. Wir zeigen ihnen einen Weg auf, aber gehen müssen sie ihn selbst“, sagt die psychologische Leiterin Christina Frey . „Wir wollen aber nicht nur den Kindern helfen, sondern müssen auch immer die Eltern mit im Boot haben. Sonst funktioniert es nicht. Blut ist schließlich dicker als Wasser“, fasst Landen die besondere Aufgabe zusammen.

Das heilpädagogische Kinderheim hat auch einen ganz besonderen Spendensammler und Organisator, der auch bei dieser Spendenübergabe dabei war: Eddi Stoffel. Seit 2015 sammelt er auf unterschiedliche Weise Geld, um den Mädchen und Jungen viele Freizeitangebote zu ermöglichen. Neben dem Hüttenzauber und den Bücherverkäufen in Bensberg bei verschiedenen Festen sowie dem jährlichen Spendenessen bei „Pizza Italia“ bekommt er auch inzwischen Spenden von verschiedenen Unternehmen und Stiftungen, wie der Gaststätte Klausmann und der Bethe-Stiftung. Er organisiert aber nicht nur Ausflügse mit den Kindern, sondern sammelte auch Geld für einen Geräteschuppen und ein Therapiehäuschen in Höhe von 100.000 Euro.

Ohne Einrichtungen wie diese würden Kinder ihrem Schicksal überlassen, was wir uns, als Gesellschaft nicht erlauben dürfen. Deshalb ist die Arbeit, die hier geleistet wird sehr wichtig“, sagte Sascha Keimer, Medienbeauftragter der SPD Bergisch Gladbach, am Rande der Spendenübergabe.

Klaus W. Waldschmidt, Vorsitzender der SPD-Fraktion Bergisch Gladbach

„Bensbergs Schlossstraße wird von der Neugestaltung im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes profitieren. Davon ist unsere Fraktion überzeugt. Wir werden deshalb im heutigen gemeinsamen Ausschuss für Stadtentwicklung und Planung sowie für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr für den Vorschlag der Verwaltung stimmen. Dies haben unsere Fraktionsmitglieder gestern Abend einstimmig entschieden. Wir möchten nochmals betonen, dass wir uns immer noch in der Phase des Vorentwurfs befinden und gehen davon aus, dass sich einige Kritikpunkte durch die weitere Vertiefung der Planung erübrigen werden. Doch dafür müssen die Verwaltung und das Planungsbüro nun auch ein Votum bekommen,“ erörtert Klaus W. Waldschmidt, Vorsitzender der SPD-Fraktion Bergisch Gladbach.

„Darüber hinaus werden wir uns für die Verwendung von Naturstein für den Bodenbelag einsetzen. Auch dies wurde einstimmig beschlossen“, so Waldschmidt.
Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen durch den Einsatz von langlebigem Naturstein verhindern, dass die Stadt bezüglich des Bodenbelags den gleichen Fehler zweimal macht.

„Naturstein ist zwar in der Anschaffung zunächst teurer, dafür ist er aber wegen seiner wesentlichen längeren Lebensdauer viel wirtschaftlicher. Der Betonstein in der Fußgängerzone in der Gladbacher Innenstadt zeigt bereits nach wenigen Jahren erhebliche Gebrauchsspuren. Wie vor Jahren in der Stadtmitte, setzen wir uns auch in Bensberg wieder für die Verwendung von Naturstein ein, der auch nach Jahrzehnten noch seine Wertigkeit zeigt“, bekräftigt Waldschmidt.

Zudem geht die SPD-Fraktion Bergisch Gladbach davon aus, dass die Verwaltung und die Planer die geplanten ca. 97 Parkplätze entsprechend umsetzen und wird dies aufmerksam begleiten.

Aktuell noch eine große Baustelle, aber bald soll hier eine Freitreppe zwischen der künftigen Schlossgalerie (rechts) und dem Goethehaus entstehen.

„Das Potential für einen neuen Lieblingsplatz für Bensberg sehen wir in den großen Sitzstufen an dem Platz vor der geplanten Freitreppe neben der Schlossgalerie. Deshalb hat sich unsere Fraktion einstimmig für diese Variante der Stützmauer mit den großzügigen Sitzstufen entschieden“, erläutert Klaus W. Waldschmidt, Vorsitzender der SPD-Fraktion Bergisch Gladbach.

Seine Fraktion hatte die Verwaltung am 18. Februar zur Fraktionssitzung eingeladen, um sich über die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten der Schlossstraße – insbesondere der Mauer an der Treppe seitlich der künftigen Schlossgalerie –  zu informieren. Diese große Freitreppe soll von der Schlossstraße hinauf zum alten Markt führen. Aktuell ist dort noch eine große Baustelle zu sehen

Die Verwaltung präsentierte den Sozialdemokratinnen und Sozialdemokarten drei Varianten der Stützmauer. Die erste Variante „Pur“ ist die bislang bekannte, mit der durchgehenden Mauer. Bei der Variante „Barcode“ wird die Mauer im oberen Teil immer wieder durch kleine Sichtfenster durchbrochen, die einen Blick auf den grünen Hang gewähren (ähnlich einem Barcode). Die dritte Variante „Sitzstufen“ beginnt mit einem Bereich von großen Sitzstufen über eine Länge von 15 Metern, an die sich die Stützmauer dann anschließt.

„Mit der Variante mit den Sitzstufen haben die Planer einen Entwurf vorgelegt, mit dem die Mauer auf ein moderates Maß verkleinert wird. Die Anlage von Sitzstufen erhöht die Aufenthaltsqualität des zentralen Platzes in Bensberg, auf dem künftig zum Beispiel Open Air-Veranstaltungen oder Public Viewing  stattfinden können“, bekräftigt Waldschmidt.

Am Samstag kam der Ortsvereinsvorstand zu seiner diesjährigen Klausur zusammen und besprach unter Anderem die diesjährige Europawahl und die plante Mitgliederversammlungen über lokale Themen.
Für die SPD Bergisch Gladbach wird 2019 ein sehr arbeitsreiches Jahr.
„Ich danke Johann Dülken dass er die Koordination der verschiedenen Arbeitsgemeinschaften im Europawahlkampf übernimmt und ich werde ihn dabei unterstützen“, sagte Andreas Ebert am Rande der Klausurtagung bezüglich der bevorstehenden Europawahl.